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Nationalpark Ăcrins
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Der Nationalpark Ăcrins (französisch Parc national des Ăcrins) ist der fĂŒnfte französische Nationalpark, der besonders den Lebensraum im Hochgebirge schĂŒtzen soll. Er liegt in den DauphinĂ©-Alpen zwischen den StĂ€dten Grenoble, Briançon und Gap. Sein Kernbereich liegt im Ăcrins-Massiv. Dort wurde bereits 1913 bei La Berarde ein Nationalpark gegrĂŒndet, der aber nur kurz bestand. Erst 1973 wurde der Nationalpark Ăcrins auf Betreiben von Bergsteigern, NaturschutzverbĂ€nden und des Club Alpin Français offiziell gegrĂŒndet. Der gesamte Park umfasst 1788 kmÂČ wobei die besonders geschĂŒtzte Kernzone eine FlĂ€che von 925 kmÂČ hat. Im Nationalpark Ăcrins wurden knapp 8000 verschiedene Pflanzen- und Tierarten beobachtet. Sie verteilen sich auf unterschiedliche LebensrĂ€ume, die von ca. 700 m Höhe bis 4102 m reichen.
Contents
âą Geographie
âą Hydrographie
âą Klima
âą Fauna
âą Flora
âą Anmerkungen
âą Siehe auch
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Geographie
Der Nationalpark Ăcrins liegt in den DauphinĂ©-Alpen, einem Teilgebiet der Westalpen, genauer im Ăcrins-Massiv. Er liegt in Gemeindegebieten zweier DĂ©partements, IsĂšre in der Region Auvergne-RhĂŽne-Alpes und Hautes-Alpes in der Region Provence-Alpes-CĂŽte dâAzur. Er ist auch Teil der sieben historischen, untergeordneten Provinzen Champsaur, Valgaudemar, Embrunais, Vallouise, Briançonnais, Oisans und Valbonnais.cite-ref-1-1-0[A 1] Durch den Park verlĂ€uft die Wasserscheide zwischen den FlĂŒssen IsĂšre und Durance. Die heutige Kernzone entspricht etwa dem Gebiet des 1973 gegrĂŒndeten Nationalparks. Der Park liegt zwischen den StĂ€dten Gap (12 km Luftlinie), Briançon (13 km) und Grenoble (23 km). Er wird von den TĂ€lern der FlĂŒsse Romanche, Guisane, Durance und Drac begrenzt. Die besonders geschĂŒtzte Kernzone des Park hat eine FlĂ€che von 925 kmÂČ. Sie ist umgeben von dem sogenannten Beitrittsgebiet von 863 mÂČ, in dem weniger strikte SchutzmaĂnahmen gelten. Der gesamte Park umfasst also 1788 kmÂČ.
Der Park liegt zwischen einer Höhe von ca. 700 m und 4102 m.cite-ref-2[1] In ihm liegen etwa 150 Berggipfel ĂŒber 3000 m und er hat eine GletscherflĂ€che von etwa 100 kmÂČ.cite-ref-6-3-0[2] Folgende Berge beherrschen das Relief des Nationalparks; in seinem nördlichen Teil Rateau, Soreiller, Meije und Grande Ruine, in seinen östlichen Teil Barre des Ăcrins, Ailefroide und Pelvoux sowie in seinen sĂŒdlichen Teil Muzelle, Olan, Bans und Sirac, welche in die niedrigeren Massive von Champsaur und Embrunais ĂŒbergehen.cite-ref-6-3-1[2]
Wichtige Gletscher im Ăcrins-Massiv sind der Glacier Blanc, der Glacier Noir und der Glacier dâArsine.cite-ref-11-4-0[3] Der Glacier Blanc ist der lĂ€ngste Gletscher des Ăcrins-Massivs. Er beginnt an den Nordflanken des Barre des Ăcrins in einer Höhe von 4000 m und flieĂt ĂŒber 5,5 km bis zum Ende seiner Zunge auf etwa 2450 m (Wert fĂŒr 2015).cite-ref-5[4] Der Glacier Noir speist sich aus zwei Firnbecken. Diese liegen zum einen unterhalb des Col des Avalanches am FuĂe des Pic Coolidge und zum anderen unterhalb des Col de Coste Rouge zwischen Ailefroide und Pic Coolidge. Der Glacier Noir ist mit MorĂ€nenschutt bedeckt, so dass kein Gletschereis sichtbar ist. Daher kommt auch sein Name âSchwarzer Gletscherâ. Diese Schuttschicht aus Kies, Steinen und Felsblöcken ist im Durchschnitt 20 cm bis 30 cm dick und schĂŒtzt das Eis vor der Sonneneinstrahlung.cite-ref-6[5] Der Glacier dâArsine ist ein Kargletscher. Er liegt in einem weiten, nordseitigen Kessel, der von hohen WĂ€nden umgeben ist, deren Gipfel zwischen 3200 m und 3600 m hoch sind und zu dem Montagne des Agneaux, dem Pic de Neige Cordier und dem Pic d'Arsine gehören. Als Besonderheit gilt, dass der Gletscher in seinem unteren Teil von MorĂ€nen bedeckt ist. Am Ende der Gletscherzunge, in einer Höhe von etwa 2470 m, liegen Seen hinter historischen MorĂ€nenaufhĂ€ufungen der Kleinen Eiszeit (ca. 1550â1850).cite-ref-7[6] Weitere groĂe Gletscher im Parkgebiet sind der Glacier de Laurichard sowie die Gletscher der Meije (Glaciers de la meije).cite-ref-11-4-1[3]
Am Ende des 19. Jahrhunderts flossen der Glacier Blanc und der Glacier Noir auf etwa 1870 m in der Ebene zusammen, die PrĂ© de Madame Carle genannt wird. Im Laufe des 20. Jahrhunderts gingen beide Gletscher stetig zurĂŒck. Dieser GletscherrĂŒckgang wurde zwar von einzelnen VorstöĂen unterbrochen, seit 1985 ist der Glacier Blanc aber um mehr als 750 m zurĂŒckgegangen.cite-ref-8[7]
Im Parkgebiet liegen teilweise oder ganz 54 Gemeinden, von denen nur fĂŒnf dem Nationalpark nicht beigetreten sind bzw. die Charta des Parks nicht unterzeichnet haben (Stand 2016).cite-ref-9[8]
| Gemeinden im Park AâF | Gemeinden im Park LâO | Gemeinden im Park PâS | Gemeinden im Park SâV |
|---|---|---|---|
| Ancelle Aspres-lĂšs-Corps Aubessagne Besse-en-Oisans Buissard Chabottes Champcella ChampolĂ©on * ChantepĂ©rier * ChĂąteauroux-les-Alpes Clavans-en-Haut-Oisans Crots Embrun Entraigues FreissiniĂšres | LâArgentiĂšre-la-BessĂ©e La Chapelle-en-ValgaudĂ©mar La Grave La Motte-en-Champsaur Lavaldens * Le Bourg-dâOisans Le MonĂȘtier-les-Bains Les Deux Alpes Les Vigneaux MizoĂ«n OrciĂšres Oris-en-Rattier * Ornon Oulles | PruniĂšres Puy-Saint-Vincent Puy-Saint-EusĂšbe Puy-SaniĂšres RĂ©allon RĂ©otier Saint-Apollinaire Saint-Bonnet-en-Champsaur Saint-ClĂ©ment-sur-Durance Saint-Christophe-en-Oisans Saint-Firmin Saint-Jacques-en-Valgodemard Saint-Jean-Saint-Nicolas | Saint-Julien-en-Champsaur Saint-LĂ©ger-les-MĂ©lĂšzes Saint-Maurice-en-Valgodemard Saint-Michel-de-Chaillol Savines-le-Lac Valbonnais * Valjouffrey Vallouise-Pelvoux Villar-dâArĂȘne Villar-LoubiĂšre Villard-Notre-Dame Villard-Reymond |
Der Stern (*) kennzeichnet die Gemeinden, die bis 2016 die Charta des Parks nicht unterzeichnet haben.
Hydrographie
Der Nationalpark Ăcrins wird von mehreren FlĂŒssen und gröĂeren BĂ€chen entwĂ€ssert. Deren Wasser mĂŒnden letztendlich in zwei FlĂŒsse, den Drac im Westen und Norden und die Durance im Osten und SĂŒden. Der Park verfĂŒgt auĂerdem ĂŒber eine Vielzahl von Seen.
Die gröĂeren NebenflĂŒsse des Drac sind von Ost nach West aufgelistet. Ihre MĂŒndungen sind nur dann angegeben, wenn sie nicht direkt in den Drac flieĂen.
⹠Romanche (78,3 km lang): Sie entspringt dem Glacier de la Plate-des-Agneaux in einer Höhe von 2143 m.
âą VĂ©nĂ©on (33,5 km lang): Er entspringt dem Glacier de Pilatte in einer Höhe von 2577 m. Er mĂŒndet in die Romanche.
⹠Bonne (40,1 km lang): Er entspringt am Lac des Pissoux in einer Höhe von 2632 m.
âą Malsanne (15,4 km lang): Sie entspringt am Lac du Vallon in einer Höhe von 2493 m. Sie mĂŒndet in den Bonne.
⹠Séveraisse (32,9 km lang): entspringt dem Glacier du Chabournéou in einer Höhe von 2336 m. Ihr Wasser dient der BewÀsserung des Tals von Valgaudemar.
⹠Drac de Champoléon: Er entspringt im Vallon du Rougnoux in einer Höhe von 2419 m. Er vereinigt sich in der Gemeinde Champoléon mit dem Drac Noir.
âą Drac Noir (130,2 km lang): Er gilt als der Haupt-Quellfluss des Drac. Er entspringt im Mourre-Froid Massiv auf 2423 m Höhe und mĂŒndet nach 130,2 km in die IsĂšre.
Wichtige NebenflĂŒsse der Durance sind von Ost nach West:
⹠Guisane (27,7 km lang): Sie entspringt am Col du Lautaret in 2552 m Höhe.
âą Gyronde (23,6 km lang): Er wird durch die QuellflĂŒsse Gyr und Onde gebildet.
⹠Fournel (19,2 km lang): Er entspringt am Pic de la Cavale in einer Höhe von 2908 m.
⹠Biaysse (17,4 km lang): Er entspringt am Col d'OrciÚres in einer Höhe von 2611 m.
⹠Rabioux (15,5 km lang): Er entspringt im Vallon du Tissap in 2251 m Höhe.
âą Torrent de RĂ©allon (19,8 km lang): Er entspringt am Montagne de Charges in einer Höhe von 2350 m. Er mĂŒndet nach 19,8 km in den Lac de Serre-Ponçon.
Einige ökologisch wichtige Seen des Parks sind:
âą Lac du Plan Vianney: In diesem im Skigebiet von Les Deux Alpes liegenden See leben viele Lachse.
âą Lac de la Muzelle: Er liegt oberhalb von Bourg d'Arud bei der Refuge de Muzelle und speiĂt den Wasserfall von Muzelle.
âą Lac des Pisses: Er liegt in der NĂ€he des Wintersportortes OrciĂšres.
âą Lac de Lauzon: Er liegt unterhalb des Berges Les Rouies und oberhalb des Wildbachs Gioberney.
⹠Lacs de Crupillouse: Sie liegen in der Gemeinde Champoléon unterhalb des Pic Central de Parieres und sind nur schwer zu Fuà erreichbar.
âą Lacs de PĂ©tarel: Sie liegen sĂŒdlich von La Chapelle-en-ValgaudĂ©mar und sind eine Touristenattraktion im Tal von Valgaudemar.
âą Lac du PavĂ©: Der Hochgebirgssee liegt sĂŒdöstlich der Meije auf einer Höhe von 2 820 m. Er ist der höchstgelegene und mit 4 °C der kĂ€lteste See des Parks.
Viele hochalpinen Seen bleiben den gröĂten Teil des Jahres ĂŒber vereist, wie z. B. der Lac de l'Eychauda, der Lac des Rouies oder der Lac du glacier d'Arsine.
Klima
Das Klima im Nationalpark Ăcrins ist trotz seiner sĂŒdlichen Lage eher rau. Die Gletscher beeinflussen das lokale Klima, so dass der Park zu einem der kĂ€ltesten Gebiete der Alpen gehört. Im Winter kann die Temperatur in 4000 m Höhe örtlich auf â45 °C sinken. Die Tallagen haben im Sommer zwar milde Tagestemperaturen, die NĂ€chte sind aber kalt. Oberhalb von 2500 m bis 3000 m bleibt es unabhĂ€ngig von der Jahreszeit kalt. Das Wetter ist stark vom Relief des Parks geprĂ€gt (Höhe), aber auch von der geographischen Lage im Park (Ost-West-Ausrichtung).
An der eher westlich und 980 m hoch gelegenen Wetterstation von Météo-France in Valjouffrey La-Chapelle betrÀgt die Jahresmitteltemperatur 8,3 °C und die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge belÀuft sich auf 1143,8 mm. Der wÀrmste Monat ist der Juli mit im Mittel 17,8 °C, der kÀlteste Monat ist der Januar mit durchschnittlich 2,9 °C. Der meiste Niederschlag fÀllt im Oktober mit 130,0 mm im Mittel, der wenigste Niederschlag fÀllt im Juli mit durchschnittlich 65,3 Millimetern.cite-ref-10[9]
An der eher östlich und 2075 m hoch gelegenen Wetterstation von Meteo France am Col du Lautaret betrĂ€gt die Jahresmitteltemperatur 3,3 °C und die durchschnittliche Jahresniederschlagsmenge belĂ€uft sich auf 468,7 mm. Der wĂ€rmste Monat ist der August mit im Mittel 13,5 °C, der kĂ€lteste Monat ist der Februar mit durchschnittlich â8,9 °C. Der meiste Niederschlag fĂ€llt im Juli mit 77,0 mm im Mittel, der wenigste Niederschlag fĂ€llt im Januar mit durchschnittlich 5,8 Millimetern.cite-ref-11[10]
Geschichte des Nationalparks
Die Geschichte des Parks begann 1913. Alphonse Mathey (1862â1927), Initiator des Nationalparkprojekts, verteidigte die Idee der GrĂŒndung eines Nationalparks im Landwirtschaftsministerium und erhielt Kredite fĂŒr den Erwerb von GrundstĂŒcken. Daraufhin erwarb der französische Staat 40 kmÂČ Bergland auf den Höhen von Saint-Christophe-en-Oisans.cite-ref-12-12-0[11] Auf diesem Land wurde der âParc de la BĂ©rardeâ geschaffen.cite-ref-13[12] Durch zwei weiter AnkĂ€ufe in den Gemeinden Pelvoux (1923) und Guillaume-Peyrouse (1924) gelang es ihm, ein zusammenhĂ€ngendes Gebiet von 130 kmÂČ zu erwerben.cite-ref-12-12-1[11] In diesem Gebiet sollte die alpine Landschaft vor ĂŒberhandnehmender Weidewirtschaft geschĂŒtzt werden, welche zu Erosion, Abholzung und Kanalisierung von WildbĂ€chen fĂŒhrte. Doch schon bald traten die wissenschaftlichen und pĂ€dagogischen Aspekte des Projekts in den Vordergrund.cite-ref-12-12-2[11] Der Park verlor 1962 die Bezeichnung âNationalparkâ, bevor er am 27. MĂ€rz 1973 per Dekret des Premierministers als âParc national des Ăcrinsâ neu gegrĂŒndet wurde.cite-ref-14[13]
Die ersten Mitarbeiter des neuen Nationalparks wurden 1974 eingestellt und 1976 wurde das erste âMaison du Parcâ in Vallouise eingeweiht. Ein Maison du Parc dient als Standort fĂŒr Mitarbeiter und als Informationsstelle fĂŒr Besucher. In diesem Jahr wurde auch ein erfolgloser Versuch unternommen, Steinböcke wieder anzusiedeln. Die ersten wissenschaftlichen Datenbanken wurden ab 1977 erstellt. Im darauffolgenden Jahr, 1978, wurde der erste Aktionsplan zur Lenkung von Touristen in der Randzone ins Leben gerufen.cite-ref-13-15-0[14] Zu Beginn der 1980er Jahre wurden die Wasserkraftwerke an der oberen Romanche eingerichtet. Um eine plötzliche Entleerung des Lac d'Arsine in das Tal der Guisane zu verhindern, mussten 1986 Sicherungsarbeiten durchgefĂŒhrt werden. Ab dem FrĂŒhjahr wurde in ĂŒber 2000 m Höhe ein Abfluss fĂŒr den See geschaffen.cite-ref-13-15-1[14] SchlieĂlich wurden 1989 sechzehn Steinböcke aus den Regionalen Naturparks Vercors und Vanoise erfolgreich im Valbonnais wieder angesiedelt.cite-ref-13-15-2[14]
Die 1990er Jahre standen im Zeichen von geschlossenen Vereinbarungen. So wurde z. B. 1992 die erste Konvention zur ErschlieĂung von Kletterfelsen im Kerngebiet des Parks unterzeichnet. 1993 folgten zahlreiche VertrĂ€ge mit den SchĂ€fern zur Bewirtschaftung der Almen. 1995 wurde das erste Totalreservat Frankreichs im Lauvitel-Tal geschaffen. Am 11. Juli 1996 unterzeichnete die Umweltministerin Corinne Lepage die Partnerschafts-Charta fĂŒr nachhaltige Entwicklung, welche anschlieĂend mit den Gebietskörperschaften, dem Office National des ForĂȘts und den Landwirtschaftskammern der Regionen Hautes-Alpes und IsĂšre zur Charta des Nationalparks weiterentwickelt wurde.cite-ref-13-15-3[14] Eine Partnerschaft mit den BergwanderfĂŒhrern wurde 2000 abgeschlossen. Von 2002 bis 2007 nahm der Park am europĂ€ischen Habitalp-Programm teil, das eine Kartierung der natĂŒrlichen LebensrĂ€ume im gesamten Alpenraum durchfĂŒhrte. Von 2001 bis 2008 erfolgte gleichzeitig die Umsetzung des europĂ€ischen Programms Leader+ zur Förderung der Willkommenskultur im Park. Im April 2006 wurde von der Nationalversammlung und dem Senat das Gesetz zur Entwicklung der Nationalparks beschlossen, auf dessen Basis die Charta des Parks erarbeitet wurde.cite-ref-13-15-4[14]
Im Jahr 2010 wurde im Rahmen des internationalen Programms Alparccite-ref-2-16-0[A 2] das Projekt âAlpages sentinellesâ ins Leben gerufen, in dem SchĂ€fer, ZĂŒchten, Wissenschaftler, Weidetechniker und Mitarbeiter des Parks gemeinsam die Entwicklung der Almen unter dem Einfluss des Klimawandels untersuchten.cite-ref-13-15-5[14]cite-ref-17[15] Am 28. Dezember 2012 unterzeichnete der Staatsrats die Charta des Nationalparks Ăcrins. Bis 2016 traten 90 % der Gemeinden dem Nationalpark bei. Gleichzeitig wurden die wissenschaftlichen Studien fortgesetzt, z. B. zur geografischen Verteilung von Pflanzen und zur Verfolgung der Steinböcke im Park durch Geolokalisation. Ein Online-Atlas der Flora und Fauna des Parks, Biodiv'Ăcrinscite-ref-3-18-0[A 3], wird 2016 eingefĂŒhrt.cite-ref-13-15-6[14] Im April 2019 wurde der Park in die GrĂŒne Liste der IUCN aufgenommen.cite-ref-19[16] Diese Zertifizierung anerkennt einerseits die geschĂŒtzten Gebiete und bescheinigt andererseits, dass deren Management und Verwaltung den Standards der IUCN entsprechen. Ende Dezember 2019 wurde die Kernzone des Parks um 7,05 kmÂČ erweitert, indem zwei Naturreservate, die an die Kernzone angrenzen, in den Park aufgenommen wurden.cite-ref-20[17] Ăber 600 neue Arten wurden 2022 im Nationalpark entdeckt, darunter 8 neue Arten Wirbelloser in Frankreich.cite-ref-13-15-7[14]
Die Aufgaben des Nationalparks
Die Hauptaufgaben des Nationalparks bestehen darin, das Wissen ĂŒber die Natur zu vertiefen und wissenschaftliche Forschung zu ermöglichen, Arten und LebensrĂ€ume und deren natĂŒrliche Ressourcen zu erhalten, das Massiv fĂŒr die Ăffentlichkeit zugĂ€nglich zu machen sowie die lokale nachhaltige Entwicklung zu begleiten.cite-ref-21[18]cite-ref-22[19]
Kenntnis der Arten und LebensrÀume, Aufnahme der wissenschaftlichen Forschung.
Durch Studien und eine regelmĂ€Ăige Ăberwachung der LebensrĂ€ume und Arten ermöglicht der Park ein besseres VerstĂ€ndnis dieser LebensrĂ€ume, ihrer Funktionsweise und ihrer Entwicklung. Die Auswirkungen des Klimawandels sind ebenfalls ein wichtiger Aspekt diesen Studien und dem dazugehörenden Monitoring.cite-ref-23[20] Der Park ist auch Teil eines Netzwerks, das Daten zur BiodiversitĂ€t sammelt.cite-ref-8-24-0[21] Die Ăffentlichkeit kann sich auch an den Beobachtungen und der Datenerhebung beteiligen, indem sie bestimmte mit dem Park verbundene Websites nutzt.cite-ref-8-24-1[21]
Erhaltung von Arten, LebensrĂ€umen und natĂŒrlichen Ressourcen.
Im Park wurden MaĂnahmen zum Schutz vom Arten und RĂ€umen getroffen, um das gesamte Naturerbe dauerhaft zu erhalten. Der Park arbeitet dazu auch mit Landwirten zusammen, um die landwirtschaftlich genutzten LebensrĂ€ume zu erhalten. So wird beispielsweise die traditionelle Art des Ackerbaus und der Viehzucht fortgefĂŒhrt, bei der bestimmte Wiesen gemĂ€ht werden. Dies bewahrt deren biologische Vielfalt und verhindert das Zuwachsen mit BĂŒschen oder StrĂ€uchern.cite-ref-25[22] DarĂŒber hinaus bietet der Park finanzielle Patenschaften fĂŒr seltene Tiere mit empfindlichen Populationen an, um die Forschung ĂŒber diese Tiere zu finanzieren und ihren Schutz zu erleichtern.
Empfang, Sensibilisierung der Ăffentlichkeit und Umwelterziehung
Seit vielen Jahren fĂŒhrt der Nationalpark Ăcrins Aktionen zur Sensibilisierung und Umwelterziehung durch. Ziele sind sowohl die breite Ăffentlichkeit als auch die lokalen Schulen mit Besichtigungen, EntdeckungsaktivitĂ€ten und thematischen Interventionen in den Klassen.cite-ref-26[23] Die Mitarbeiter des Parks unterhalten mehr als 750 km Wanderwege, um den Zugang zum Park zu fördern und zu erleichtern. Ein Teil des Fernwanderweg GR 54 gehört dazu, einen der drei wichtigsten Fernwanderwege in den französischen Alpen, sowie die Wege der âTour des Ăcrinsâ.cite-ref-27[24] Ebenso wurden zum Schutz der sensiblen Ăkosysteme BergsportaktivitĂ€ten im Park eingeschrĂ€nkt und reglementiert.cite-ref-28[25] Trotzdem konnten Alpinismus und Klettern im Park weiterentwickelt werden. So hat zum Beispiel Jean-Michel Cambon (letztendlich) in Zusammenarbeit mit der Parkverwaltung hunderte moderne Kletterrouten im Parkbereich erschlossen und in mehreren KletterfĂŒhrern veröffentlicht.cite-ref-29[26]
Begleitung und Entwicklung des Gebiets
Der Park steht mit zahlreichen Akteuren des Gebiets in Verbindung, um das Gebiet und die AktivitÀten in den Gemeinden besser kennen zu lernen, zu erhalten und unter Achtung des Natur- und Kulturerbes zu entwickeln.cite-ref-30[27]
Die Verwaltung des Nationalparks
Der Nationalpark Ăcrins ist eine öffentliche Einrichtung, die dem Ministerium fĂŒr Ăkologie, nachhaltige Entwicklung und Energie unterstellt ist. Der zentrale Verwaltungssitz des Nationalparks Ăcrins liegt im Domaine de Charance oberhalb von Gap im Departement Hautes-Alpes. Dort befindet sich die Direktion, das Generalsekretariat und die drei thematischen Abteilungen Planung und örtliche Entwicklung, Wissenschaft sowie Empfang und Kommunikation.cite-ref-10-31-0[28]
Jede der sieben lokalen Niederlassungen der Parkverwaltung ist fĂŒr eine traditionelle Region Frankreichs zustĂ€ndig und gewĂ€hrleisten sowohl die Verwaltung des Parks Vorort als auch die Leitung der groĂen Territorien. Die Mitarbeiter und AuĂenteams sind in vier GebĂ€uden untergebracht, den Maisons du Parc, die den folgenden Regionen zugeteilt sind: Champsaur/Valgaudemar, Embrunais, Vallouise/Briançonnais und Oisans/Valbonnais. Die Maisons du Park dienen darĂŒber hinaus der Information der Ăffentlichkeit und der Besucher und sind auch BegegnungsstĂ€tte fĂŒr die lokalen Akteure.cite-ref-10-31-1[28]
Drei Gremien sind an der Verwaltung des Parks beteiligt:
âą Der Verwaltungsrat beschlieĂt die Politik des Nationalparks. Er besteht mehrheitlich aus Akteuren des Gebiets d. h. aus gewĂ€hlten Vertretern und âqualifizierten Persönlichkeitenâ.cite-ref-10-31-2[28]
⹠Der wissenschaftliche Rat ist eine Beratungsinstanz, dessen Stellungnahme zu allen Arbeiten in der Kernzone erforderlich ist. Er besteht aus etwa 20 Personen mit anerkannten Kompetenzen in Naturschutz und Schutz des Kulturerbes. Die Mitglieder werden von den PrÀfekturen per Erlass ernannt.cite-ref-10-31-3[28]
âą Der Wirtschafts-, Sozial- und Kulturrat dient der Diskussion und Abstimmung. Dazu werden Diskussionsrunden ĂŒber die fĂŒr den Park festzulegenden Leitlinien einberufen, zu denen Vertreter der thematischen AusschĂŒsse zusammenkommen. Er ĂŒberwacht auch die Umsetzung der BeschlĂŒsse. Weiter soll er die Zusammenarbeit zwischen Park und den Akteuren des Gebiets fördern und abstimmen. Dieser Rat hat z B. an der Erstellung der Charta mitgearbeitet. Er besteht aus Mitgliedern des Verwaltungsrats und âkompetenten Persönlichkeiten, die einen Beitrag zum Parkprojekt leisten wollenâ.cite-ref-10-31-4[28] Dieser Rat umfasst Arbeitsgruppen, die auf mehrere Themenbereiche verteilt sind:cite-ref-10-31-5[28]
âą Die Gruppe âKulturerbeâ befasst sich sowohl mit dem kulturellen und landschaftlichen Erbe (Bauwerke, Know-how, Geschichte des Territoriums) als auch mit dem Naturerbe (Wissen und Verwaltung).
âą Die Gruppe âEmpfang, PĂ€dagogik und Kulturâ befasst sich mit Empfangseinrichtungen, Veranstaltungen fĂŒr Schulen und die breite Ăffentlichkeit, der Verlagspolitik und der UnterstĂŒtzung des kulturellen Lebens.
âą Die Gruppe âWirtschaftliche Entwicklungâ befasst sich mit Fragen zur Landwirtschaft (Raumplanung, Wirtschaft, u.s.w.), zum Handwerk und zum Tourismus (Vernetzung der Akteure im Tourismusbereich, Produkte, Werbung u.s.w.).
Die Charta des Nationalparks
Im April 2006 wurde von der Nationalversammlung und dem Senat ein Gesetz verabschiedet, das die Rolle der gewĂ€hlten Volksvertreter und der lokalen Akteure hinsichtlich der Entwicklung aller Nationalparks stĂ€rkt. FĂŒr jeden Nationalpark soll eine Charta erarbeitet werden, die fĂŒr 15 Jahre die Politik und die Partnerschaft des Nationalparks mit den Gebietskörperschaften und dem Staat definiert, um vor allem fĂŒr die Kernzonen ein MindestmaĂ an Naturschutz zu gewĂ€hrleisten. Im Nationalpark Ăcrins wurde die Charta in mehr als 600 Konzertierungs-Sitzungen von Mai 2008 bis Herbst 2011 durch Kommissionen und den Wirtschafts-, Sozial- und Kulturrat erarbeitet. AnschlieĂend wurde die Charta den Gemeinden zur Zustimmung vorgelegt. 54 Gemeinden des gesamten Nationalparkgebiets wurden aufgefordert, der Charta freiwillig beizutreten. 49 von ihnen haben sich fĂŒr dieses Territorialprojekt entschieden (Stand 2016).cite-ref-7-32-0[29]
Die Charta definiert die Leitlinien fĂŒr die nachhaltige Entwicklung des Gebietes. Die partnerschaftliche Umsetzung der Leitlinien geschieht in vier Entwicklungsachsen:cite-ref-7-32-1[29]
âą Kulturleben: Diese Achse soll Wissen ĂŒber das Gebiet vermitteln, kulturelle Aktionen unterstĂŒtzen sowie der Umwelterziehung und der Förderung der Gebirgskultur dienen.
âą Hochwertiges Lebensumfeld: Diese Achse befasst sich insbesondere mit der Aufwertung und Erhaltung der natĂŒrlichen Ressourcen und des baulichen Erbes, dem motorisierten Verkehr in den NaturrĂ€umen sowie der ökologischen Verantwortung.
âą Schutz der Ressourcen und des Kulturerbes: Diese Achse gibt Leitlinien vor zu landwirtschaftlichen Praktiken, der Bewirtschaftung der Almen einschlieĂlich der UnterstĂŒtzung bei der EinfĂŒhrung von AgrarumweltmaĂnahmen, der UnterstĂŒtzung der Holz- und Forstwirtschaft, dem Schutz der Wasserressourcen, der natĂŒrlichen LebensrĂ€ume und der Arten sowie der Erhaltung bemerkenswerter Landschaften.
âą Ăffentlichkeitsarbeit: Diese Achse entwickelt das Tourismusangebot und die Partnerschaft mit den Tourismusorten.
Regelungen fĂŒr die Kernzone des Nationalparks
Die Kernzone wird durch eine besonders strikte Zugangsregeln geschĂŒtzt. Die Grenzen der Kernzone des Nationalparks sind durch blau-weiĂ-rote Flaggen markiert, die auf Felsen oder Holztafeln gemalt sind. Hunde sind in der Kernzone verboten, auch wenn sie an der Leine gefĂŒhrt werden. Sammeln, PflĂŒcken und Entnahme von Tieren, Pflanzen, Mineralien und Fossilien sind verboten. Es herrscht absolutes Jagdverbot. Abfall muss wieder aus der Kernzone mitgenommen werden. Campen und offenes Feuer sind verboten. Biwakieren ist von 19 Uhr bis 9 Uhr erlaubt, wenn der Biwakplatz in einer Entfernung von mindestens einer Stunde FuĂmarsch von öffentlichen StraĂen und der Zonengrenze entfernt liegt. Die Benutzung von Fahrzeuge und Mountainbikes ist verboten, ebenso wie Drachen- und Gleitschirmfliegen. Auch Drohnen sind im Park untersagt.cite-ref-33[30]
GeschĂŒtzte Fauna und Flora
Im Nationalpark Ăcrins wurden mindestens etwa 5700 Arten von Wirbellosen Tieren beobachtet zu denen Insekten, Schnecken, TausendfĂŒĂler, Spinnen, KĂ€fer und Krebse gehören. Weiter wurden 413 Wirbeltierarten (Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und SĂ€ugetiere) beobachtet und 2202 Pflanzenarten.cite-ref-34[31] Sie verteilen sich unterschiedlich in den LebensrĂ€umen, was mit den geologischen Bedingungen, der Höhe, dem Klima sowie der Exposition zusammenhĂ€ngt.
Fauna
Insekten: Zu den seltenen, im Park lebenden Insekten gehören z. B. die Schmetterlinge Isabellaspinner (Graellsia isabelae galliaegloria Oberthur) und Apollofalter (Parnassius apollo), die Heuschrecken Bachheuschrecke (Epacromius tergestinus ponticus) und Nordische Gebirgsschrecke (Melanoplus frigidus frigidus), die Libellen Alpen-Smaragdlibelle (Somatochlora alpestris) und Helm-Azurjungfer (Coenagrion mercuriale). Weiter trifft man hier auf den Alpenbock (Rosalia alpina) und die kurzflĂŒglige Zikade (Cicadetta petryi Schumacher, 1924).cite-ref-35[32]
Amphibien und Reptilien: Zu den seltenen, im Park lebenden Amphibien gehören z. B. der Feuersalamander (Salamandra salamandra), die Gemeine Geburtshelferkröte (Alytes obstetricans), die Gelbbauchunke (Bombina variegata) und der Bergmolch (Ichthyosaura alpestris). Zu den geschĂŒtzten Vertreterb des Reptilien gehört z. B. die Perleidechse (Timon lepidus).cite-ref-36[33]
Vögel: Zu den seltenen, im Park lebenden Vögel gehören u. a. der GÀnsegeier (Gyps fulvus), der Steinadler (Aquila chrysaetos) und Sperlingskauz (Glaucidium passerinum), das Birkhuhn (Lyrurus tetrix, Syn.: Tetrao tetrix), das Alpenschneehuhn (Lagopus muta), der MauerlÀufer (Tichodroma muraria) sowie der Schneesperling (Montifringilla nivalis).cite-ref-37[34]
SĂ€ugetiere: Im Park kommen zahlreiche SĂ€ugetierarten vor, wie z. B. die GĂ€mse (Rupicapra rupicapra), der Alpensteinbock (Capra ibex), das Alpenmurmeltier (Marmota marmota), der Schneehase (Lepus timidus), der Eurasische Luchs (Lynx lynx) und das Hermelin (Mustela erminea) sowie die Fledermausarten GroĂes Mausohr (Myotis myotis) und Kleines Mausohr (Myotis blythii, Syn.: Myotis oxygnathus). Der Wolf (Canis lupus) streift gelegentlich durch den Park, ohne bisher ansĂ€ssig geworden zu sein.cite-ref-38[35]
Flora
BĂ€ume: Im Park gibt es groĂe BaumbestĂ€nde u. a. an Rotbuche (Fagus sylvatica), EuropĂ€ische LĂ€rche (Larix decidua), WeiĂ-Tanne (Abies alba) und Gemeine Fichte (Picea abies). Es gibt hier aber auch seltene Baumarten wie Spanischer Wacholder (Juniperus thurifera) und Zirbelkiefer (Pinus cembra). Es kommen aber auch GrĂŒn-Erle (Alnus alnobetula), wilde Briançon-Aprikose (Prunus brigantina) und RostblĂ€ttrige Alpenrose (Rhododendron ferrugineum) vor.
Blumen: Zu den seltenen, im Park lebenden Blumenarten gehören z. B. der Blattlose Widerbart (Epipogium aphyllum), die Gletscher-Edelraute (Artemisia glacialis), der SchmalblĂ€ttrige Igelkolben (Sparganium angustifolium), der GegenblĂ€ttrige Steinbrech (Saxifraga oppositifolia), der Falsche Hahnenfuss (Ceratocephala falcata), das DauphinĂ©-Fingerkraut (Potentilla delphinensis Gren. & Godr.), der Zwerg-Rohrkolben (Typha minima), das Echte Federgras (Stipa pennata) sowie das GrĂŒne Koboldmoos (Buxbaumia viridis).cite-ref-39[36]
Anmerkungen
cite-note-1-1A 1. â Karte der historischen untergeordneten Provinzen
cite-note-2-16A 2. â Programm Alparc
cite-note-3-18A 3. â Online-Atlas der Flora und Fauna des Parks
Siehe auch
Weblinks
Commons
: Nationalpark Ăcrins
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Offizielle Website des Nationalparks Ăcrins
âą Tourenbeschreibungen fĂŒr den Nationalpark Ăcrins
âą Nationalpark Ăcrins in der World Database on Protected Areas (englisch)
âą Nationalpark Ăcrins: Bergwelten wie aus dem Bilderbuch (2022)
Einzelnachweise
cite-note-21. â L'institution et le territoire. 3. Juli 2014, abgerufen am 10. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-6-32. â Qu'est-ce qu'un parc national ? 12. August 2014, abgerufen am 11. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-11-43. â Glaciers. 26. September 2014, abgerufen am 13. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-54. â Le glacier Blanc. 3. Oktober 2014, abgerufen am 13. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-65. â Le glacier Noir. 3. Oktober 2014, abgerufen am 13. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-76. â Le glacier d'Arsine. 3. Oktober 2014, abgerufen am 13. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-87. â Le glacier Blanc. 3. Oktober 2014, abgerufen am 13. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-98. â La carte des adhĂ©sions. 12. August 2014, abgerufen am 10. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-109. â Normales et records climatologiques 1981-2010 Ă VALJOUFFREY - Infoclimat. Abgerufen am 11. MĂ€rz 2024.
cite-note-1110. â Normales et records climatologiques 2001-2020 Ă Col du Lautaret - Infoclimat. Abgerufen am 13. MĂ€rz 2024.
cite-note-12-1211. â Henri Jaffeux: La longue et passionnante histoire des parcs nationaux français. lâAssociation pour lâHistoire de la Protection de la Nature et de lâEnvironnement (A.H.P.N/E.), 2010, S. 146, abgerufen am 15. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-1312. â Le centenaire du Parc de la Berarde - IsĂšre Magazine. Abgerufen am 15. MĂ€rz 2024.
cite-note-1413. â DĂ©cret n°73-378 du 27 mars 1973 crĂ©ant le parc national des Ecrins. 27. MĂ€rz 1973 (gouv.fr [abgerufen am 15. MĂ€rz 2024]).
cite-note-13-1514. â Historique : les dates clefs. 12. August 2014, abgerufen am 15. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-1715. â Par ChloĂ« Bergouts de l'Agence CrĂ©ative CulturElle Le 20 novembre 2015 Ă 09h48: EN IMAGES. Parcs nationaux de France : les Ecrins (Alpes). 20. November 2015, abgerufen am 15. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-1916. â IUCN lists 6 more new sites as worldâs best protected areas | IUCN. 9. April 2019, abgerufen am 15. MĂ€rz 2024 (englisch).
cite-note-2017. â Le cĆur du parc national s'agrandit. 13. Januar 2020, abgerufen am 15. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-2118. â Participez aux missions du Parc national. 26. November 2014, abgerufen am 11. MĂ€rz 2024 (französisch).
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cite-note-2825. â Une Ă©thique de l'alpinisme dans le Parc national. In: ecrins-parcnational.fr. 12. Juli 2012, abgerufen am 2. April 2025 (französisch).
cite-note-2926. â Un grand monsieur de la verticale s'en est allĂ©. In: ecrins-parcnational.fr. 16. MĂ€rz 2020, abgerufen am 2. April 2025 (französisch).
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cite-note-10-3128. â Fonctionnement et organisation. In: .ecrins-parcnational.fr. 12. August 2014, abgerufen am 13. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-7-3229. â Qu'est-ce que la charte ? 6. November 2014, abgerufen am 11. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-3330. â RĂšglementation. 12. August 2014, abgerufen am 16. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-3431. â Biodiv'Ăcrins - Parc national des Ăcrins. Abgerufen am 13. MĂ€rz 2024.
cite-note-3532. â InvertĂ©brĂ©s. 26. September 2014, abgerufen am 13. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-3633. â Amphibiens et reptiles. 26. September 2014, abgerufen am 13. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-3734. â Oiseaux. 26. September 2014, abgerufen am 13. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-3835. â MammifĂšres. 26. September 2014, abgerufen am 13. MĂ€rz 2024 (französisch).
cite-note-3936. â Fleurs. 26. September 2014, abgerufen am 14. MĂ€rz 2024 (französisch).